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Newsletter des Kulturbüros der Stadt Wuppertal

Sehr geehrte Damen und Herren, hier kommt der Newsletter des Kulturbüros der Stadt Wuppertal mit aktuellen Informationen. Vielen Dank für Ihr Interesse!

01.02.2019
 
 

LVR Regionale Kulturförderung spätestens zum 28. Februar beantragen!

Das Förderprogramm Regionale Kulturförderung des Landschaftsverband Rheinland will die Vielfalt und Nachhaltigkeit des kulturellen Angebotes im Rheinland bewahren, stärken und für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar machen.

Bitte schicken Sie Ihren Antrag auf Förderung bis zum 28. Februar 2019 an das

Kulturbüro Wuppertal, Verwaltungshaus Elberfeld
Neumarkt 10, 42103 Wuppertal.

Bei Fragen wenden Sie sich an:
Petra Koßmann, Tel. 563 5296, E-Mail petra.kossann@stadt.wuppertal.de.

Förderrichtlinien und Förderantrag für die Regionale Kulturförderung des Landschaftsverbandes Rheinland finden Sie hier: http://www.lvr.de/de/nav_main/kultur/berdasdezernat_1/frderungen/regionale_kulturfoerderung/regionale_kulturfoerderung_1.jsp

 
 
 

Gesellschaft kulturell mitgestalten

1 Million Euro für die Soziokultur

 

Sich mit künstlerischen Mitteln gesellschaftlicher Entwicklungen anzunehmen, ist ein Anspruch der Soziokultur. Im Zentrum steht dabei der Mensch mit seinen kulturellen Fähigkeiten, die eigene Lebenswirklichkeit mitzugestalten. Dieser emanzipatorische Ansatz kam auch in den im ersten Halbjahr 2019 vorliegenden 354 Projektanträgen zum Tragen, über die das Kuratorium des Fonds Soziokultur am 14. und 15. Januar 2019 zu entscheiden hatte. Über Fördermittel in Höhe von insgesamt 1 Million Euro freuen können sich schließlich 68 Vorhaben, die von Flüchtlingsarbeit über Inklusion und Provinzkultur, Armut und Gender bis hin zur Stadtentwicklung Themen aufgreifen, die aktuell den gesellschaftlichen Diskurs prägen und die Vielfalt des soziokulturellen Engagements unterstreichen.

 

Da ist zum Beispiel die Ländliche Akademie Krummhörn in Ostfriesland, die anlässlich von 100 Jahren Frauenwahlrecht die historische Entwicklung des gesellschaftlichen Frauenbildes künstlerisch aufarbeiten und zur Aufführung bringen wird. Die Theatergenossenschaft Traumschiff aus Berlin kann demnächst die Eigenproduktion „Altern auf dem Land“ als schwimmendes Wandertheater an mehreren Stationen im ländlichen Brandenburg präsentieren. Und der Rheinische Verein für Katholische Arbeiterkolonien in Aachen hat den Westwall an der deutsch-belgischen Grenze im Fokus und plant u.a. die künstlerische Verfremdung der ehemaligen Panzerabwehranlage mit „Westwallhussen“.

 

Ein verbindendes Element aller zur Förderung ausgewählten Projekte ist die künstlerische Inangriffnahme und Bearbeitung komplexer historischer, sozialer und kultureller Themen. Kunst ist dabei nicht Mittel zum Zweck, sondern konstituierendes Element einer Kulturarbeit, die in der Förderung der kreativen Eigentätigkeit den Blick auf gesellschaftliche Problemlagen schärft. Die neu gewählte Kuratoriumsvorsitzende Ulrike Münter zeigte sich beeindruckt von dem Ideenreichtum und der gesellschaftlichen Affinität der vorliegenden Projektanträge: „Soziokultur stellt die Lebenswirklichkeit der Menschen in den Fokus und hält ihr gleichsam einen Spiegel vor, der Bilder vom besseren Leben aufscheinen lässt. Das macht sie ebenso attraktiv wie erfolgreich.“

 

Im März dieses Jahres gibt es eine neue Chance für Aktive in der Soziokultur: Dann schreibt der Fonds die Mittel für Projekte aus, die im zweiten Halbjahr 2019 beginnen oder realisiert werden. Stichtag zur Abgabe der Anträge ist der 2. Mai 2019.

 

Nähere Infos unter http://www.fonds-soziokultur.de/

 
 
 

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Herausgeber
Stadt Wuppertal, vertreten durch den Oberbürgermeister
Andreas Mucke
Johannes-Rau-Platz 1
42275 Wuppertal
Tel.: +49 202 563 0
Internet: www.wuppertal.de